Verkehrssicherheitstage 2017

Mach mit - mobil, sicher und fit!
Lookie, das Maskottchen der Landeshauptstadt Düsseldorf für Aktionen zur Verkehrssicherheit für Kinder, ein begehrtes Fotomotiv und Kuschelobjekt
Lookie, das Maskottchen der Landeshauptstadt Düsseldorf für Aktionen zur Verkehrssicherheit; für Kinder, ein begehrtes Fotomotiv und Kuschelobjekt

seit über 30 Jahren in Düsseldorf
Mach mit - sicher, mobil und fit


Die großen Verkehrssicherheitstage der Landeshauptstadt sind eine richtige Düsseldorfer Institution und finden bereits zum 32. Mal in Folge statt. Organisiert werden sie wie immer vom Arbeitskreis Verkehrserziehung.

Ziel der Veranstaltung ist es, Bürgerinnen und Bürgern das Thema Verkehrssicherheit und somit das richtige Verhalten im Straßenverkehr näher zu bringen. Vor allem Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, richtige Verhaltensweisen einzuüben und Wahrnehmung, Motorik und Konzentration zu fördern. Die Bewegung spielt dabei eine große Rolle. Daher lautet das Motto der Verkehrssicherheitstage: 

Hier haben Kinder die Möglichkeit, bei zahlreichen Aktionen, wie zum Beispiel Fahrrad-, Roller-, Inliner- sowie Rollstuhlparcours, am Sport- und Actionmobil und vieles mehr, ihre eigene Geschicklichkeit, ihr Reaktionsvermögen sowie ihr Körpergefühl zu testen.

In diesem Jahr nehmen über 2.800 Schüler/innen der 4. Klassen aller Düsseldorfer Grundschulen sowie die etwa gleichaltrigen Kinder der Förderschulen an den Verkehrssicherheitstagen teil. Gleichzeitig sind auch alle Bürgerinnen und Bürger aus Düsseldorf herzlich eingeladen die Angebote nach Herzenslust auszuprobieren.

Diesen Ansturm zu bewältigen, stellt eine echte Herausforderung für die Organisatoren dar. Um sicherzustellen, dass für jeden Einzelnen ausreichend Zeit bleibt, die Aktionen und Infostände zu besuchen, finden die Verkehrssicherheitstage an zwei Tagen statt und die Schüler/innen wurden auf diese verteilt:

am Mittwoch, 11. Oktober und am Donnerstag, 12. Oktober 2017.

 

Entstehung und Ausblick


Seit über 30 Jahren organisieren Lehrer (Fachberater für Verkehrserziehung), Polizei Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, Rheinbahn AG und Verkehrswacht Düsseldorf die Verkehrssicherheitstage in Düsseldorf. Von bescheidenen Anfängen am Schadowplatz „mauserten“ sich die Veranstaltungen mit der Zeit zu einem echten „Großereignis“ für Alt und Jung.

Veränderungen
Schon Anfang der 1990er Jahre wurde der Schadowplatz zu eng und man zog zum Rheinbahn-Betriebshof an der Lierenfelder Straße 40 um. Dort ist vielmehr Platz, und man kann bei schlechtem Wetter in die fußballfeldgroße Busabstellhalle ausweichen.

Mit den Jahren veränderte sich auch das Konzept: Wendete sich die Veranstaltung zunächst an alle interessierten Bürger, so fokussierte sie sich im Laufe der Zeit immer mehr auf Kinder. Seit einigen Jahren ist es gelungen, jeweils alle vierten Klassen der Düsseldorfer Grundschulen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zum Verkehrssicherheitstag zu holen, sodass seither jeder Schülerjahrgang das vielfältige Angebot des Verkehrssicherheitstages wahrnimmt. So kommen in jedem Jahr um die 2000 Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler nach Lierenfeld. Diesen Ansturm zu bewältigen, ist eine echte Herausforderung für die Organisatoren. In diesem Jahr hat man das Konzept daher noch einmal verändert und verteilt die Schüler auf zwei Tage. So bleibt für jeden Einzelnen mehr Zeit, die Angebote zur Verkehrssicherheit wahrzunehmen.

Folgen
In den vergangenen Jahrzehnten sind in der Landeshauptstadt die Unfälle mit Kindern im Straßenverkehr merklich zurückgegangen. Es wäre sicher vermessen, dies in besonderer Weise dem Verkehrssicherheitstag zuzuschreiben. Immerhin kann die Veranstaltung für sich in Anspruch nehmen, zur Sensibilisierung der Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr beizutragen.

Kinder-Fitness besser als ihr Ruf
Erfreulich ist auch, dass – entgegen dem öffentlichen Eindruck – zumindest die Düsseldorfer Kinder fit sind. Wissenschaftliche Untersuchungen im Rahmen des „Düsseldorfer Modells der Bewegungs-, Sport- und Talentförderung“ belegen das. Dabei hat sich das sportliche Verhalten der Kinder in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Heute sind Kinder und Jugendliche mit Inlineskates, Skateboards, Fahrrädern, Waveboards aber auch zu Fuß oder mit Rollern oder Kickboads im stark frequentierten Straßenverkehr unterwegs. Um sich hier sicher und unfallfrei zu bewegen, ist es notwendig, dass diese Sport- oder Fortbewegungsmittel auch beherrscht werden. Fitte und sportliche Kinder bewegen sich sicherer im öffentlichen Raum. Die Sport- und Bewegungsförderung stärkt nicht nur die motorischen Fähigkeiten, wie Koordination, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer, sondern verbessert auch die Wahrnehmung in allen Bereichen und oft die Konzentration. Sport und Bewegung machen Kinder stark und sicher.