„Ich trag‘ Helm“


Um mobil und schnell an das gewünschte Ziel zu gelangen, entscheiden sich immer mehr Menschen für das Fahrrad. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene oder Senioren: Das Fahrrad kommt in allen Zielgruppen gut an und sorgt für das Plus an Unabhängigkeit. Um diese Freiheit gesund und lange zu genießen, sorgt ein Fahrradhelm für mehr Sicherheit. Die Aktion „Ich trag‘ Helm“ rückt die Vorteile des freiwilligen Tragens von Fahrradhelmen in den Mittelpunkt.

 

Ich trag‘ Helm - Flyer
Mit Köpfchen fahren.

Beim Thema Fahrradhelm gehen die Meinungen weit auseinander. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt die Deutsche Verkehrswacht e. V. das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen. Hier ein kleiner Einblick in die Pro und Contra-Argumente:


PRO:

- Helme verhindern oder mindern die Schwere von Kopfverletzungen. Laut Aussage der ZNS Hannelore Kohl Stiftung lassen sich rund 80 % der schweren Hirnverletzungen durch einen Fahrradhelm vermeiden.

- Moderne Helme sind sehr stabil (In-Mold-Helme), leicht und gut belüftet.

- Gute Helme müssen nicht viel kosten. Gesundheit ist unbezahlbar.

- Reflektoren und Rücklicht am Helm verbessern die Sichtbarkeit von Radfahrern.


CONTRA:

- Helme verhindern keine Unfälle.

- Der Nutzen von Helmen wurde bisher wissenschaftlich nicht hinreichend belegt.

- Das Tragen von Helmen könnte Autofahrer zu einem höheren Risiko verleiten, etwa bei Überholvorgängen von Radfahrern.

- Wenn eine Helmpflicht eingeführt wird, verzichten viele Leute auf das Rad und steigen aufs Auto um.

Fest steht: Wer mit Helm fährt, fährt mit Köpfchen.



Die Aktion „Ich trag Helm“ informiert rund um die Vorteile des Fahrradhelms. Weil Sicherheit Vorfahrt hat.

ABC - Alles rund um deinen Fahrradhelm
Kleine Investition, große Wirkung

Lassen Sie sich beim Helmkauf im Fachgeschäft beraten und probieren Sie, welches Modell das richtige für Sie ist! Machen Sie die Anprobe und passen Sie den Helm mit Hilfe des Kopfrings an Ihre Kopfform an.

- Fragen Sie nach In-Mold-Helmen. Bei diesem Herstellungsverfahren werden die äußere Schale und der Hartschaum miteinander verschweißt. Daher sind diese Helme deutlich stabiler als Verklebte, sie sind zudem leichter und langlebiger.

- Achten Sie auf das europäische Prüfsiegel DIN EN 1078 (CE)­, das gute Helme auszeichnet.

- Achten Sie auf die Luftschlitze; ein Helm, in dem die Luft zirkulieren kann, hat gerade im Sommer deutlich mehr Tragekomfort.

- Testen Sie die Kinnriemen – sie sollten breit, weich und hautfreundlich sein.

- Denken Sie an ein Insektennetz – es schützt vor unerwünschten Besuchern.

- In der kühleren Jahreszeit helfen spezielle Unterziehmützen.

- Reflektoren und integrierte Rück- und/oder Blinklichter sorgen für mehr Sicherheit.

Übrigens: Helme kann man auch verschenken!