Achtung an Halloween: Schrecken ohne Ende!

An Halloween verkleiden sich Kinder und Jugendliche und erschrecken ihre Mitmenschen: Der Schreck kann auch Radfahrer und Autofahrer treffen.


Am Abend des 31. Oktober muss mit vielen dunkel verkleideten Kindern und Jugendlichen gerechnet werden, die sich nicht immer verkehrssicher verhalten. Wir empfehlen daher, dass Eltern ihre Kinder auffällige Kleidung (Kostüme) mit Reflektoren anziehen lassen. Ein solch helles Gruselkostüm kann die Wahrnehmbarkeit im Straßenverkehr von 30 m auf bis zu 160 m erhöhen.

Die "Unruhenacht" zu Halloween ist deshalb so gefährlich, weil genau jetzt in der dunklen Jahreszeit die Unfallgefahr rapide steigt. Autofahrer sollten daher besonders aufpassen und ihr Tempo reduzieren, insbesondere wenn sie im abendlichen Berufsverkehr an Wohngebieten vorbei kommen. Aber auch Kinder und Jugendliche können etwas für ihre eigene Verkehrssicherheit tun.

"Wer sich hell verkleidet, fällt umso mehr auf", so Simon M. Höhner von der Verkehrswacht Düsseldorf. "Das Gruseln sollte nicht auf der Straße stattfinden", so Höhner weiter. "Eltern sollten ihre Kinder an Halloween begleiten und ihnen geduldig erklären, wieso man nicht einfach so auf die Straße springen darf."

Was für Kinder und Jugendliche gilt, ist natürlich auch für alle anderen Fußgänger richtig: Gerade an Halloween ist die Sichtbarkeit für die Verkehrssicherheit entscheidend. Wenn Autofahrer Passanten oder Radfahrer frühzeitig wahrnehmen, verlängert sich die Reaktionszeit bei Brems- oder Ausweichmanövern.